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Die Geschichte der Sozialdemokratie in Rheda-Wiedenbrück
Die SPD Rheda-Wiedenbrück blickt stolz auf die Geschichte der SPD zurück. Denn wir lernen aus unserer Geschichte, um die Gegenwart und Zukunft auch vor Ort gestalten zu können.

Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der SPD im Jahr 2013 werden wir historische Berichte über die Sozialdemokratie in unserer Heimatstadt einstellen. Faszinierende Einblicke von den Anfängen der Sozialdemokratie in Rheda-Wiedenbrück bis heute.

Hinweis: Die gesamten Texte und Bilder stammen von unserem Genossen Jochen Sänger. Der langjährige Vorsitzender der SPD Rheda ist Amateur-Historiker und die SPD Rheda-Wiedenbrück ist ihm überaus dankbar, dass wir auf unserer Homepage seine faszinierende Arbeit veröffentlichen dürfen!
Danke Jochen!

Viel Spaß beim Lesen!



150 Jahre Sozialdemokratie in Deutschland

2013: Die SPD feiert

Das Jahr 2013 wird ganz im Zeichen des Pateijubiläums der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands stehen. Keine andere Partei hat sich deutlicher für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität und gegen Kriege ausgesprochen, als die SPD.
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Kapitel I

Lüning und der Rhedaer Kreis

Bis in das Jahr 1843 also um 170 Jahre, lassen sich die "Wurzeln/Anfänge der Organisierten Arbeiterbewegung" hier zurückverfolgen. Nicht Tageszeitungen, sondern die vergilbten Akten in den staatlichen Archiven belegen dies. Auch in Ostwestfalen-Lippe, im Altkreis Wiedenbrück befand sich keine Insel der Glückseligkeit. Im Gegenteil - nur die "Bürgerlichen" genossen um 1840 ausreichenden Lebensstandart. Der vierte Stand (Lohnabhängige, Tagelöhner) verarmte und litt, wie in allen deutschen Staaten, auch hier unter Elend und Hunger.
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Kapitel II

Cigarrenmacher - Vorreiter der Gewerkschaftsbewegung

In der Schule haben wir alle vom Revolutionsjahr 1848 in Deutschland und ganz Europa gehört und gelesen. Aber was geschah in jener Zeit konkret in Rheda-Wiedenbrück?
Lesen Sie wie sich politische Vereine während und im Anschluss an das Revolutionsjahr 1848 in unserer Region bildeten und die "Cigarrenmacher-Association" ein Vorreiter der Gewerkschaftsbewegung wurde.
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Kapitel III

Die Rhedaer SPD organisiert sich

Die Zigarrenarbeiter waren in Rheda (Westf.) die Berufsgruppe, die vorwiegend die politische Diskussion am Ort forderte und die sich auch selber politisch weiterbildete. Die Zigarrenarbeiter schlossen sich auch als erste der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (SDAP) an, die im August 1869 unter der Führung von August Bebel und Wilhelm Liebknecht gegründet wurde.
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Kapitel IV

Unter dem Sozialistengesetz

Auf dem Einigungskongreß im Mai 1875 in Gotha schlossen sich die Arbeitervereine zu einer einzigen großen Partei der "Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands" zusammen. Reichskanzler Bismarck misstraute der neuen Partei und lies sie vom Staatsapparat überwachen. Zwei Attentate auf den greisen Kaiser Wilhelm gaben ihm dann die Gelegenheit die neue Arbeiterpartei unter Ausnahmerecht zu stellen.
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Kapitel V

Die Reichstagswahlen 1884 und die weitere Arbeit der Sozialdemokraten bis zur Aufhebung des Sozialistengesetzes.

Von einer besonders regen Tätigkeit der Sozialdemokraten war das Jahr 1884 gekennzeichnet. Alle Behörden hielten sich streng an die Paragraphen des Sozialistengesetzes, um die Verbreitung sozialdemokratischer Ideen unmöglich zu machen. Trotzdem wagten es die Rhedaer Sozialdemokraten weiterhin, Wahlveranstaltungen für die bevorstehenden Reichstagswahlen durchzuführen.
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Kapitel VI

Aus der Arbeit der SPD in Rheda von 1890 bis zur Jahrhundertwende

12 Jahre mußten die Sozialdemokraten illegal arbeiten und unter dem Druck des Sozialistengesetztes leiden. Nicht nur die eingetragenen Mitglieder spürten den Hass und den Druck der Kaiserlichen. Auch Sympathisanten und Familienangehörige spürten täglich das vergiftete politische Klima, erlebten Unterdrückungen, Beleidigungen und Benachteiligungen. Dem Vorsitzenden der SPD August Bebel - der selbst viele Jahre im Kerker verbrachte - ist es zu verdanken, dass Bismarck mit seinem Sozialistengesetz keinen Erfolg verbuchen konnte. Im Gegenteil, die Mitgliederzahl der SPD vergrößerte sich ständig.
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Kapitel VII

SPD und befreundete Organisationen von der Jahrhundertwende bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges

Der Erfolg der Sozialdemokratischen Partei bei den Reichstagswahlen im Jahre 1898 spornte die Mitglieder zu noch stärkeren Aktivitäten an. Im Wahlkreis Bielefeld-Wiedenbrück lag das jetzt nahe Ziel vor Augen, bei den folgenden Wahlen einen SPD-Kandidaten trotz der Übermacht der Konservativen im Wiedenbrücker Bereich in den Reichstag zu entsenden. Zu den Reichstagswahlen im Jahre 1903 hatten die Sozialdemokraten eine Wahlrechtsänderung im Reichstag durchgesetzt, die durch die Aufstellung von Wahlzellen erstmals geheime Wahlen ermöglichte. Mit besonderen Flugblättern, die auch in Rheda verteilt wurden, wiesen die Sozialdemokraten auf diesen neuerlichen Erfolg hin. In diesem Flugblatt hieß es u.a.:
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Kapitel VIII

Die "Freie Turnerschaft Rheda"

Die Arbeiterbewegung war bereits vor dem Ersten Weltkrieg eine wichtige Stütze des gesellschaftlichen und politischen Lebens in der damals etwa 4000 Einwohner zählenden Stadt Rheda. Neben einer fest organisierten Arbeiterjugend gab es außerhalb des SPD-Ortsvereins Rheda neben den Gewerkschaften einen Arbeitergesangverein, einen Arbeiterradfahrerverein und den Arbeiterturnverein.
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Kapitel IX

Die schweren Jahre von dem Ersten Weltkrieg bis in die Hitlerzeit

Auf Reichsebene lehnte die SPD alle Vorbereitungen und Gedanken hinsichtlich eines Krieges ab. August Bebel selbst erhob vor dem Reichstag und den Parteitagen immer wieder seine warnende Stimme gegen das unsinnige Wettrüsten und die Kriegstreiberei. Der SPD-Parteivorstand verabschiedete am 25. Juli 1914 einen Aufruf, der sich gegen einen Krieg richtete. "Gefahr ist im Verzuge. Der Weltkrieg droht! Die herrschenden Klassen, die euch im Frieden knebeln, verachten, ausnutzen, wollen euch als Kanonenfutter mißbrauchen. Überall muß den Machthabern in den Ohren klingeln: Wir wollen keinen Krieg! Nieder mit dem Krieg! Es lebe die internationale Völkerverbrüderung!"
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Kapitel X

Die Verfolgung der jüdischen Mitbürger in den Städten Rheda und Wiedenbrück

Die nachfolgend geschilderten Ereignisse beruhen überwiegend auf den Aussagen von Zeitzeugen. Nur wenige Informationen konnten den Verwaltungsakten entnommen werden. Eine Reihe von Akten sind kurz vor der Befreiung beider Städte durch die Amerikaner im Frühjahr 1945 verbrannt worden. Am 10. Oktober 1932 gehörten 255 Personen im Kreis Wiedenbrück der jüdischen Religionsgemeinschaft an. Der Kreis Wiedenbrück zählte damals zirka 83 000 Einwohner. Nach einer vorliegenden unvollständigen Übersicht wohnten in Rheda weit über 100 jüdische Mitbürger. Über 70 dieser jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger sollen schon vor der Reichskristallnacht ausgewandert, verzogen und einige wenige verstorben sein.
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Kapitel XI

Neuaufbau nach 1945

Die Sozialdemokratische Partei warnte vor 1933 die Bürger in Deutschland vor den Gefahren, die von Hitler und seiner Parteiorganisation, der NSDAP, ausgingen. Die Warnung der SPD an die deutsche Bevölkerung, "Wer Hitler wählt, wählt den Krieg", war 1945 zur bitteren Wahrheit geworden. Viele Sozialdemokraten mußten ihre politische Gesinnung im Dritten Reich mit dem Leben bezahlen. Die Faschisten hatten es aber nicht geschafft, sozialdemokratisches Gedankengut völlig auszurotten. Als nun am 8. Mai 1945 Hitler-Deutschland militärisch, wirtschaftlich und weltanschaulich geschlagen war, bemühten sich Sozialdemokraten als erste um den demokratischen Wiederaufbau Deutschlands. Schutt, Asche und Millionen von Menschen, die nicht mehr wussten, was Recht und Unrecht war, die erst anfingen, die furchtbaren Verbrechen des Hitler-Faschismus zu begreifen, prägten das Gesicht Deutschlands nach dem Zusammenbruch.
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Kapitel XII

Erinnerungen von Heinrich Heineke

Der letzte Bürgermeister der ehemals selbständigen Stadt Rheda (Westf.) schilderte gegenüber Karl-Heinz Fieber und Jochen Sänger seine Eindrücke in den letzten Kriegstagen und wie er nach Rheda zurückkehrte. Über dieses Gespräch liegt eine Videoaufzeichnung vor. Außerdem liegt ein Interview mit Heinrich Heineke vom 6. März 1989 - von Reinhard Lüpke -geführt.Aus diesem Interview sind die Fragen und Antworten übernommen, welche sein Erleben in den letzten Kriegstagen und seine Heimkehr nach Rheda schildern.
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Kapitel XIII

Die Arbeit der Rhedaer SPD nach der Währungsreform bis zur kommunalen Neugliederung im Jahre 1970

Durch die Währungsreform verschlechterte sich nicht nur die finanzielle Leistungsfähigkeit, sondern allgemein die wirtschaftliche Lage der arbeitenden Bevölkerung. In einem Antrag an den SPD-Unterbezirk Bielefeld-Halle-Wiedenrück forderte der Ortsverein Rheda alle im Landtag vertretenen Parteifunktionäre auf, sich mit der Willensdarlegung der Bevölkerung bekanntzumachen und sich für diese mit allen Mitteln einzusetzen. Gefordert wurde u.a. die Abschaffung des Begriffes "Mindestpreis" und Einführung von "Höchstpreisen", um Preissteigerungen entgegenzuwirken und eine verstärkte Sozialisierung der Produktionsbetriebe. Weiter wies der Ortsverein Rheda darauf hin: "daß eine Hortung der nicht bewirtschafteten Güter eingesetzt hat . . . während vor Wochen noch ein reichliches Angebot von Fertigwaren seitens von Herstellerfirmen vorlag, zeigt sich jetzt auch hierin eine Zurückhaltung mit der Begründung in Ermangelung der Rohstoffe. "
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