Seitenanfang

Hauptnavigation




Zusatzinformationen

Umfrage

Leider gibt es momentan keine aktiven Umfragen.
Hier alle Umfragen auf einen Blick.

Suche

Diesen Auftritt durchsuchen nach:


Erweiterte Suche
Mitglied der SPD werden


Hauptinhaltsbereich

Pressespiegel:

27. November 2017
Artikel aus der Glocke vom 23. November 2016

Schmuddelecken, nasse Füße und ungebetene Gäste

Rheda-Wiedenbrück (gl). Drei Jahre sind zwischen dem Spatenstich und der offiziellen Inbetriebnahme in diesem Oktober vergangen. Rund sieben Millionen Euro haben Bund, Land und Deutsche Bahn AG in die umfangreiche Modernisierung des Bahnhofs in Rheda fließen lassen – und noch immer sehen Kommunalpolitiker weiteren Handlungsbedarf.

„Wir beantragen, zusätzlich die Toiletten im Bahnhof zu sanieren. Ihr Zustand ist sehr beklagenswert, um es gelinde auszudrücken“, sagte Peter Berenbrinck von der SPD. Diese brachte im Ausschuss für Grundstücke und Gebäude am Dienstag einen entsprechenden Antrag mit Blick auf die Planungen für das Haushaltsjahr 2018 ein. Einstimmig votierten die Gremiumsmitglieder dafür, ebenso wie für die weiteren in diesem Fachausschuss relevanten Haushaltspositionen. Die Toilettensituation entspreche nicht mehr den „Anforderungen an ein modernes und zeitgemäßes Erscheinungsbild eines Bahnhofs“, erläutert die SPD in ihrem Papier. Zudem könnten die hygienischen Standards mit der derzeitigen Anlage nicht sichergestellt werden.

Gefährdungen für die Nutzer befürchten die Sozialdemokraten zudem durch Wasser vor den mit Elektronik ausgestatteten Fahrkartenautomaten. In der Vergangenheit hätten sich vor diesen bei starken Regenfällen „Pfützen und Wasserlachen gebildet“. Die SPD möchte einen Sachstandsbericht und fordert: „Falls das Problem nicht behoben ist, bitten wir um kurzfristige Erledigung“. „Da machen sie alles mögliche, aber simpelste Abdichtungen werden nicht gemacht“, kritisierte Peter Berenbrinck die Zustände.

Eine weitere Problematik sehen die Sozialdemokraten darin, dass sich im Bahnhofsgebäude „erneut verstärkt alkoholisierte beziehungsweise Alkohol konsumierende Personen“ aufhalten und ihn als „täglichen Dauertreffpunkt“ nutzen würden. Sie bitten die Verwaltung zu prüfen, inwieweit, falls nicht schon vorhanden, eine Hausordnung mit Alkoholverbot durchgesetzt werden könne.

„Das Gebäude ist seit Jahren städtisches Eigentum“, betonte Dirk Kamin (UWG), und es sei traurig, dass die Politik erst Hinweise geben müsse. Das Problem der Wasserlache etwa sei bekannt. Wie Thomas Becher, Leiter des Fachbereichs Immobilienmanagement, im Ausschuss informierte, habe die Stadt diesbezüglich die Bahn kontaktiert. Die Undichtigkeiten seien demnach durch das Gleisbett bedingt.

Zum Seitenanfang