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26. März 2013

Inklusion: Lieber langsam und gründlich als schnell und fehlerhaft

SPD-Landtagsabgeordneter Hans Feuß informiert über Inklusion und nimmt Anregungen von Betroffenen mit nach Düsseldorf
Brigitte Frisch-Linnhoff, Hans Feuß (MdL) und Michaela Koroch
Auf einer Infoveranstaltung der SPD Rheda-Wiedenbrück zum Thema "Inklusion in der Schule" vergangenen Dienstag, stellte sich der heimische Landtagsabgeordnete Hans Feuß allen Fragen, Anregungen und jeder Kritik der Gäste. Verschiedenste Betroffene waren ins historische Rathaus in Rheda-Wiedenbrück gekommen, um sich zu informieren, aber auch um ihren Eindruck von der Situation widerzuspiegeln.

Nachdem die Umsetzung des 9. Schulrechtsänderungsgesetz, also das Recht eines jeden Schülers mit Förderbedarf eine Regelschule zu besuchen, für das Schuljahr 13/14 auf viel Kritik und Überforderung seitens der Kommunen, Schulen und Eltern getroffen ist, wurde es nun um ein Jahr verschoben. „Es ist wichtiger, Inklusion ordentlich umzusetzen und sich intensiv Zeit dafür zu nehmen, als schnell und ungründlich zu handeln, sodass es am Ende zu einem Erfolg für alle Beteiligten wird“, betonte Hans Feuß. Er erklärte außerdem, dass verschiedenste Interessen vereint werden müssten: „Kommunen, Lehrer der verschiedenen Schulformen und Eltern müssen an einem Strang ziehen. Unnötige Konfrontationen helfen niemandem – besonders nicht den Kindern“.

In der Frage- und Kritikrunde wurde deutlich, dass sich Eltern, Lehrer von Regel-und Förderschulen, Lehramtsanwärterinnen und andere Interessierte darüber einig sind, dass Inklusion vernünftig umgesetzt werden müsse, damit alle davon profitieren.
Dennoch „kann man sich tatsächliche Inklusion nur schwer vorstellen“, merkte eine Lehrerin einer Regelschule an. „Es sich nicht vorstellen zu können, ist auch das größte Problem in der Gesellschaft“, erwiderte Hans Feuß, „deswegen sollen sich die Lehrer der verschiedenen Schulen auch ständig über ihre Erfahrungen austauschen, um voneinander zu lernen“.

Auch wenn noch viel Arbeit hinter der Umsetzung von Inklusion steckt, ist sich Hans Feuß sicher, dass es funktionieren kann: „An etlichen Schulen sieht man auch schon, wie gut Inklusion sein kann. Außerdem darf nicht vergessen werden: Die Umsetzung der Inklusion ist ein Menschenrecht auf das die Betroffenen einen Anspruch haben“.


(GM)

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