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Meldung:

30. Mai 2013
Gedenken an die Gräueltaten der Nazis in Rheda-Wiedenbrück

Verlegung der Stolpersteine - endlich!

seit 1987 eine Forderung der SPD Rheda-Wiedenbrück
Hugo Heinemann. Emma Stein. Otto Heinemann. Bürger unserer Stadt. Rheda-Wiedenbrücker wie wir.
Bewegende Verlegung der Stolpersteine am 28.5.2013 in Rheda-Wiedenbrück

Gunter Demnig verlegte am 28. Mai 2013 die 16 Stolpersteine zum Gedenken an die ermordeten jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger unserer Stadt im Stadtteil Rheda. Weitere Stolpersteine werden folgen. Es waren Sozialdemokraten, die sich seit Jahrzehnten um die Aufklärung der Nazi-Gräueltaten bemühten und im Gedenken an die Opfer der Naziherrschaft Zeichen setzen wollten. Hierzu gab es eine Reihe von Veranstaltungen, in denen Zeitzeugen sich äußerten.

Der damalige Vorsitzende der Rhedaer SPD forderte am 16. November 1987 den Rat der Stadt Rheda-Wiedenbrück auf:

  1. Alle jüdischen Geschäfte, Wohnhäuser und Wohnungen der damaligen Zeit werden erfasst. Es wird festgehalten, womit gehandelt wurde bezw. welche Berufe die einzelnen jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger ausübten.
  2.  An allen Orten der Nazi-Verbrechen werden Gedenktafeln bzw. Hinweisschilder angebracht. Als Text schlage ich u.a. vor: “Hier wohnten unsere jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger (Namen).In der Reichskristallnacht am 9.November 1938 plünderten heimische Nationalsozialisten ihre Wohnung und misshandelten ihre Bewohner.“Es könnte vielleicht noch -soweit bekannt- auf das weitere Schicksal ( Auswanderung, Konzentrationslager, Tod) hingewiesen werden.
  3. Sollten Hauseigentümer sich weigern diese Hinweissschilder anzubringen -auszuschließen ist dies ja leider nicht-so sind diese Gedenkschilder in unmittelbarer Nähe auf städtischem Gelände anzubringen.

Dieser Antrag wurde durch den damaligen Ausschuß für Kultur, Sport und Denkmalpflege der Stadt abgelehnt.

Es sind somit 26 Jahre bis zur Umsetzung dieser Idee vergangen, welche auch dem Künstler Gunter Demnig aus Köln kam, der seit nunmehr 13 Jahre "Stolpersteine" europaweit mit Bürgerunterstützung verlegt.

Gudrun Bauer, Michaela Koroch, Barbara Völzke-Weidlich, Peter Berenbrinck und Marco Sänger nahmen von der SPD-Fraktion, mit weiteren Mitgliedern des Ortsvereins an dieser ergreifenden Handlung teil. Besonders bewegt folgte Hugo Heinemann dem Geschehen, für dessen Mutter Emma Stern an der Kleinen Straße ein Stein verlegt wurde. Hugo Heinemann informiert heute noch in Schulen etc. über die Gräueltaten im "Dritten Reich".

 

(JS)


Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg! Unbedingter Einsatz GEGEN Rassismus und FÜR die Demokratie! Dafür steht die SPD.



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