Seitenanfang

Hauptnavigation




Zusatzinformationen

Umfrage

Soll die SPD erneut eine Große Koalition mit den Unions-Parteien eingehen?

Ja oder nein?
Ja
Nein
Hier alle Umfragen auf einen Blick.

Suche

Diesen Auftritt durchsuchen nach:


Erweiterte Suche
Mitglied der SPD werden


Hauptinhaltsbereich

Meldung:

07. Juni 2013
Regierungsprogramm der SPD 2013-2017

Familien gehen vor

Unser Thema: Die moderne Familie
Familien gehen vor! (Foto: spd.de)

Die Welt ist bunter geworden. Dies gilt heute auch für die Lebensformen von Familien. 


Für uns ist Familie überall dort, wo Menschen dauerhaft füreinander Verantwortung übernehmen. Dazu gehören Paare – ob mit oder ohne Kinder und Trauschein – ebenso wie Alleinerziehende, Patchwork- oder Regenbogenfamilien sowie Großeltern und Menschen, die für ihre pflegebedürftigen Eltern sorgen. Zur einer Familie gehören Jung und Alt. Es geht uns um ein solidarisches Miteinander der Generationen. Eine moderne Familienpolitik muss mit guten Rahmenbedingungen die Familien dabei unterstützen, ihre unterschiedlichen Lebensentwürfe bestmöglich zu verwirklichen und eine moderne Partnerschaftlichkeit leben zu können.

Sie alle tragen besondere Verantwortung. Familien benötigen insbesondere Zeit für Ihre Kinder. Die Erziehungsleistungen der Familien verdienen mehr als Respekt. Wir müssen die Familien besser als bisher unterstützen. Keine Frau und kein Mann soll künftig mehr vor die Entscheidung gestellt werden: entweder Beruf oder Kind. Wer es will, soll beides haben können. Dafür wollen wir die entsprechenden Freiräume schaffen.

Wir wollen gute frühkindliche Bildung. Kindertagestätten und Familienzentren müssen ausgebaut und qualitativ gestärkt werden. Die gestiegenen Anforderungen an die Erzieherinnen und Erzieher müssen ihren Niederschlag auch in einer guten Ausbildung finden. Daneben soll eine qualitativ hochwertige Kindertagespflege ermöglicht werden. Wir werden das Betreuungsgeld wieder abschaffen.

Wir wollen die Ganztagsbetreuung in Kitas und an Schulen so ausbauen, dass alle, die es wünschen, ein gutes Angebot bekommen.

Wir werden die Möglichkeiten schaffen für Eltern, ihre Arbeitszeit gleichzeitig reduzieren zu können, um sich die Kinderbetreuung partnerschaftlich zu teilen. Wer später wieder auf eine volle Stelle zurück möchte, wird darauf einen Rechtsanspruch haben.

Die Elternzeit werden wir flexibler gestalten.

Und wir wollen ein Neues Kindergeld einführen. Eine weitere soziale Ungerechtigkeit wird damit beseitigt. Es wird bedeuten, dass Spitzenverdiener durch die Kinderfreibeträge nicht mehr vom Staat mehr bekommen als Familien mit wenig Geld. Das bedeutet aber auch, dass durch die Zusammenführung mit dem Kinderzuschlag Familien mit kleinem Einkommen bis zu rund 3.000 Euro monatlichem Bruttoeinkommen mehr Kindergeld bekommen – bis zu 140 Euro pro Kind und Monat. Damit entfällt für viele Familien der bisherige bürokratische Weg der Antragstellung.

Kinder sind unsere Zukunft. Neben guter Bildung ist die Erziehung in der Familie der weitere wichtiger Baustein, damit Kinder eine Zukunft haben. Wir bauen die Brücken dafür.

Daneben ist es dringend erforderlich, dass wir Angehörige von Pflegebedürftigen besser dabei unterstützen, Beruf, Pflege und Sorgearbeit zu vereinbaren. Unter anderem wollen wir für länger andauernde Pflegesituationen eine flexible Pflegezeit mit Lohnersatzleistung entwickeln. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die ihre Arbeitszeit für die Pflege Angehöriger verringert haben, müssen wieder auf die alte Arbeitszeit zurückkehren können. Dies sind wir unseren älteren Mitbürgern schuldig, um Ihnen ein menschenwürdiges Dasein auch bei Pflegebedürftigkeit zu ermöglichen.

 

(DK)


Familie ist, wo Kinder sind und/oder wo Menschen füreinander Verantwortung übernehmen! Das ist unser modernes Familienbild. Wenn du auch für ein modernes und progressives Familienbild einstehst, bist du bei der SPD genau richtig. Klick hier, um direkt auf das Facebookprofil der SPD Rheda-Wiedenbrück zu gelangen. Wie freuen uns immer über Anregungen oder Kritik und vor allem über neue Freunde und Unterstützer.



Zum Seitenanfang