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Pressespiegel:

13. Oktober 2013
Wirtschaftsklima in unserer Heimatregion

Konjunkturklima in Ostwestfalen steigt

Grafik aus der NW vom 09. Oktober 2013
Artikel aus der NW vom 09. Oktober 2013

Bielefeld. Die Stimmung in der ostwestfälischen Wirtschaft hat sich gegenüber dem Frühjahr leicht verbessert. Dies gilt auch für die Industrie. Sie zeigt sich trotz der Eurokrise in robuster Verfassung. Impulse brachten laut der IHK-Herbstkonjunkturumfrage das Exportgeschäft und ein gutes Konsumklima.



FOTO: DPA; GRAFIK: IHK; GESTALTUNG: BRINKMANN


© 2013 Neue Westfälische
07 - Gütersloh, Mittwoch 09. Oktober 2013


 

Gleichzeitig wird gemeldet


Reallöhne kommen nicht voran

Wiesbaden (dpa). Trotz hoher Tarifabschlüsse, niedriger Inflation und Wirtschaftswachstums haben deutsche Arbeitnehmer in diesem Jahr bislang kein zusätzliches Geld in der Tasche. Auch im zweiten Quartal wurden die nominalen Lohnsteigerungen von diesmal 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr von der Inflation vollständig aufgefressen, hat das Statistische Bundesamt berichtet.


Die insgesamt stagnierenden und für viele Arbeitnehmer sogar fallenden Reallöhne gefährden nach Ansicht von Experten die Konjunkturstütze privater Konsum. Nur der Staat nimmt über die Steuerprogression mehr ein.


Als 2010 erstmals nach einer langen Durststrecke die Reallöhne in Deutschland wieder anzogen, jubelten insbesondere die nachfrageorientierten Volkswirte. Nach drei Jahren kontinuierlicher Reallohnzuwächse und einem weiteren Arbeitsplatzausbau ist der private Konsum längst zur verlässlichsten Stütze der zaghaften deutschen Konjunktur geworden. Doch Ökonomen wie Gustav Horn vom gewerkschaftsnahen Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung erwarteten von den höheren Löhnen in Deutschland auch eine allmähliche Milderung der Ungleichgewichte in der Eurozone.


Damit könnte es nach den jüngsten Zahlen bald vorbei sein. „Die tarifvertraglich vereinbarten Erhöhungen setzen sich nicht im vollen Umfang durch“, stellt Reinhard Bispinck vom Tarifarchiv der gewerkschaftlichen Böckler-Stiftung nüchtern fest. Für 2013 haben er und seine Kollegen auf der Grundlage der Abschlüsse eigentlich ein durchschnittliches Lohnplus von 2,8 Prozent errechnet.



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