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Pressespiegel:

25. März 2014
Neue Westfälische 25.03.2014

"Gesamtschule ist kein Militärstandort"

Sozialdemokraten kritisieren Landrat für Wortwahl
SPD im Frühling: Ann-Katrin Brambrink (v. l.), Elvan Korkmaz, Hans Feuß, Ulrike Sommer und Ulla Ecks am grünen Rand des Frühjahrsempfangs. FOTO: ROLF BIRKHOLZ
SPD im Frühling: Ann-Katrin Brambrink (v. l.), Elvan Korkmaz, Hans Feuß, Ulrike Sommer und Ulla Ecks am grünen Rand des Frühjahrsempfangs. Foto: Rolf Birkholz
Gütersloh (rb). Gern wird offiziell vom "Erfolgskreis Gütersloh" geredet. Schon der Begriff missfalle "mir als Ostwestfälin", erklärte die SPD-Landratskandidatin Elvan Korkmaz. Solch "Eigenlob" passe nicht zum Kreis Gütersloh, und es passe nicht zur Mentalität "der Menschen hier", stellte die 28-Jährige beim gut besuchten Frühjahrsempfang der Kreis- SPD im Flussbetthotel fest. Es war angesichts des 25. Mai ein Wahlkampf-Empfang.

"Sie steht für eine soziale und gerechte Politik", empfahl Hans Feuß die türkischstämmige Hoffnungsträgerin der heimischen Sozialdemokraten, und sie passe damit perfekt zur Partei. "Elvan ist die Zukunft, Adenauer die Vergangenheit." Den CDU-Landrat kritisierte Feuß in Sachen Stärkungspakt, Gesamtschulstreit und Nebeneinkünften. "Was hetzt dieser Landrat gegen den Stärkungspakt!" Dabei habe die frühere schwarz-gelbe Regierung den Kommunen das Geld entzogen, das Rot-Grün ihnen nun wieder zukommen lasse. Außerdem sei die Gesamtsumme (mit der steuerstarke Städte überschuldeten Kommunen helfen sollen) gesenkt worden. Überdies bleibe ein Großteil des Geldes aus dem Kreis in Ostwestfalen-Lippe, komme etwa Minden, Löhne und Porta Westfalica zugute.


Weiter warf der Landtagsabgeordnete dem Kreisverwaltungschef die im Gesamtschulstreit im Norden des Kreises gebrauchte Formulierung "bis zur letzten Patrone kämpfen" vor. Pädagoge Feuß: "Eine Gesamtschule ist ein Lernort und keine Militärstandort". Schließlich sah er beim Landrat im Umgang mit den Nebeneinkünften "noch Optimierungspotenzial".


Verbesserungsmöglichkeiten erkennt Elvan Korkmaz auch im Kreis Gütersloh. "Meinen Heimatkreis möchte ich sozialer, gerechter und leistungsfähiger machen", sagte sie. Dabei wolle sie jedoch "nicht Veränderung um der Veränderung willen." Konkret nannte sie eine "ökologische Industriepolitik", Familienfreundlichkeit, Bildung und die ärztliche Versorgung in ländlichen Gebieten. Auf ihrer "Zukunftstour im Wahlkampf" absolviere sie Kandidatin Praktika bei Firmen, Vereinen und Initiativen und nehme da auch noch Angebote entgegen.


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