Seitenanfang

Hauptnavigation




Zusatzinformationen

Umfrage

Leider gibt es momentan keine aktiven Umfragen.
Hier alle Umfragen auf einen Blick.

Suche

Diesen Auftritt durchsuchen nach:


Erweiterte Suche
Mitglied der SPD werden


Hauptinhaltsbereich

Pressespiegel:

29. März 2014
Artikel aus der Glocke vom 26. März 2014

"Der rote Faden" erzählt Geschichte der Arbeiterpartei

Jochen Sänger legt Buch zur Geschichte der Sozialdemokratie in Rheda-Wiedenbrück vor
Rheda-Wiedenbrück (ng). Das Auf und Ab der Arbeiterbewegung zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte Rhedas und Wiedenbrücks. Genauso hat Jochen Sänger sein 420-seitiges Buch über die Entstehung der SPD in den beiden Emsstädten genannt: „Der rote Faden“ ist ab sofort erhältlich.

200 Exemplare beträgt die Erstauflage des „etwas anderen Parteibuchs“, wie SPD-Ortsvereinsvorsitzende und -Bürgermeisterkandidatin Brigitte Frisch-Linnhoff den Geschichtswälzer gerne nennt. Drei Jahre lang war SPD-Urgestein Jochen Sänger mit der Aufarbeitung der Historie „seiner“ Partei beschäftigt. Herausgekommen ist ein informatives Dossier, das selbst vor dunklen Kapiteln wie dem SPD-Verbot im Dritten Reich keinen Halt macht.

Zurückgreifen konnte Jochen Sänger auf den ebenfalls von ihm verfassten 110-seitigen Parteigeschichtsband von 1975 sowie den Fortsetzungsteil aus dem Jahr 1987. „Der rote Faden“ ist jedoch mehr als eine bloße Bündelung beider Bücher, nämlich eine Ergänzung und Fortschreibung. „Viele Themenfelder haben wir wesentlich intensiver als in der Erstauflage beleuchtet, andere sind neu hinzugekommen“, sagt der Autor, der stolz auf die Aktualität seines „Parteibuchs“ ist. „Das Buch schildert auch die jüngste Entwicklung der SPD in Rheda-Wiedenbrück. Redaktionsschluss war erst Ende Februar“, betont Jochen Sänger.

Der Zusammenschluss der vormals eigenständigen Ortsvereine Rheda und Wiedenbrück war ein Meilenstein in der jüngeren Parteigeschichte. „Doch auch die Anfänge vor mehr als 160 Jahren waren spannend“, berichtet Brigitte Frisch-Linnhoff. Damals ließ sich der junge Sozialist Dr. Otto Lüning in Rheda nieder. Er gilt als Gründer der Arbeiterbewegung vor Ort. Erstmals näher beleuchtet wird in Sängers „Rotem Faden“ auch die Rolle der Frauen in der Gründerzeit der Sozialdemokratie. So ist in dem Buch der Briefverkehr zwischen Dr. Lüning und Caroline Gierke wiedergegeben, die die Partei finanziell unterstützte. Breiten Raum nimmt die Zeit des Nationalsozialismus’ ein. Sänger schildert das Parteiverbot und die Gründung der örtlichen NSDAP-Zentrale. Zum ersten Mal nennt er auch öffentlich die Namen der Unterstützer des Terrorregimes. „Das habe ich mich getraut“, bemerkt der Hobbyhistoriker.

„Das Buch enthält alle Hoffnungen, allen Jubel, aber auch die staatlichen Repressalien und Verbote, jede Niederlage, alles Elend und jedes Leid“, schreibt Jochen Sänger in seinem Vorwort.

„Der rote Faden“ kann zum Einführungspreis von 25 Euro unter &8197;05242/46581 bestellt werden.

Zum Seitenanfang