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26. Mai 2015
Hans Feuß informiert sich bei der Arbeitsagentur Bielefeld-Gütersloh

Ausbidlungsmarkt im Kreis Gütersloh entwickelt sich positiv

Links Thomas Richter (Leiter der Arbeitsagentur Bielefeld-Gütersloh), rechts Hans Feuß
Der örtliche Landtagsabgeordnete Hans Feuß (SPD) hat mit dem Leiter der Arbeitsagentur Bielefeld-Gütersloh Thomas Richter über die aktuellen Zahlen des Arbeits- und Ausbildungsmarktes im Kreis Gütersloh gesprochen. Die aktuellsten Zahlen auf dem Ausbildungsmarkt zeigen für den Kreis Gütersloh ein ausgeglichenes Niveau zwischen Bewerbungen und Ausbildungsstellen. Trotzdem bleiben sowohl auf der Seite der Ausbildungsplatzsuchenden als auch auf der Seite der Firmen viele unversorgt. Die allgemeinen Kennzahlen des Arbeitsmarktes sind im Kreis Gütersloh überdurchschnittlich gut.

Der Ausbildungsmarkt im Kreis Gütersloh hat sich im vergangenen Jahr weiter entspannt. Erstmals seit Jahren ist zur Halbjahresbilanz die Zahl der gemeldeten Bewerber identisch mit der Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen (je 2.189). Die Zahl der Ausbildungsstellen stieg damit über zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahresniveau an. „Hier scheint es eine Art Wellenbewegung zu geben. Im letzten Jahr hatte die Zahl der Stellen im Vergleich zum Vorjahr deutlich abgenommen. Im Partnerbezirk Bielefeld verlief die Entwicklung in den vergangenen zwei Jahren genau umgekehrt“, kommentierte der Leiter der Arbeitsagentur Bielefeld-Gütersloh Thomas Richter. Trotz der identischen Zahlen von Stellen und Bewerbungen im Kreis Gütersloh blieben bis März rund 1.200 Bewerbungen und 1.004 Stellen offen. Als Grund nannte die Arbeitsagentur häufig die fehlende Übereinstimmung zwischen den Anforderungen der Firmen und den Profilen der Ausbildungssuchenden.
Der Bundesgesetzgeber geht mit der Einführung des neuen Arbeitsmarktinstrumentes ‚Assistierte Ausbildung‘ dieses Problem aktiv an. Im Rahmen des Besuches wurde dem Landtagsgeordneten die anlaufende Umsetzung des Programmes vorgestellt. Das zum 1. Mai in Kraft getretene Gesetz sieht vor, dass Jugendliche mit Problemen auf dem Ausbildungsmarkt durch Bildungsträger in ihrer Ausbildung begleitet werden, aber trotzdem eine normale betriebliche Ausbildung absolvieren können. „Dieses im Arbeitsministerium von Baden-Württemberg entwickelte Instrument wurde bereits in der Praxis erprobt, zeigt gute Wirkungen und wurde von der SPD im Zuge der Koalitionsverhandlungen durchgesetzt.“, sagte Hans Feuß zu dem Instrument, das unter anderem auf Empfehlung des Verwaltungsrats der Bundesagentur für Arbeit erweitert wurde.
Im Bereich der Langzeitarbeitslosigkeit ist die Entwicklung im Kreis Gütersloh im vergangenen Jahr negativ gewesen (+2,7 Prozent). Zusätzlich stieg der Anteil der Menschen ohne Arbeit im Arbeitslosengeld-II-Bezug von 56,9 auf 59,6 Prozent. Im überregionalen Vergleich ist dieser Wert allerdings kein Grund zur Besorgnis, sondern eher eine positive Kennziffer (in Bielefeld ca. 75 Prozent). Alle Beteiligten waren sich einig, dass in Zukunft der Blick stärker auf die Gruppe der Langzeitarbeitslosen gelenkt werden muss. Im Allgemeinen sind die Arbeitslosenzahlen im Kreis Gütersloh mit einer Arbeitslosenquote von 5,5 Prozent nach Einschätzung der Agentur für Arbeit ebenfalls als sehr positiv zu bewerten.


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