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Pressemitteilung:

07. April 2016
SPD-Ortsverein Rheda-Wiedenbrück will Jan Michael Goldberg in den Landtag schicken

Ein Rheda-Wiedenbrücker für den Landtag

SPD: v.l. Francesco Trifoglio (Ratsmitglied, stellv. Vorsitzender), Marco Sänger (Ratsmitglied, Kassierer), Jan Michael Goldberg (Kreistagsmitglied), Brigitte Frisch-Linnhoff (stellv. Bürgermeisterin, Vorsitzende)
Jan Michael Goldberg
Wenn es nach der SPD in Rheda-Wiedenbrück geht, soll Jan Michael Goldberg Landtagskandidat im Süden des Kreises Gütersloh werden. Einstimmig wurde der 21-jährige Elektroniker am 4. April von der SPD-Mitgliederversammlung der Doppelstadt empfohlen. Damit würde er auf Jochen Gürtler (65 Jahre, Schloß Holte-Stukenbrock) folgen, der nicht noch einmal zur Wahl antreten möchte.

Der gebürtige Rheda-Wiedenbrücker trat 2012 der SPD bei. „Um denen zu helfen die arbeiten, gearbeitet haben oder noch arbeiten wollen“, wie er selbst sagt. „Schon als Kind bin ich immer mit zur Maikundgebung gegangen und wurde in der Ausbildung durch die Industriegewerkschaft Metall politisiert, da war der Weg zur SPD dann nicht mehr ganz so weit.“ Nach seiner Ausbildung bei Miele zum Elektroniker für Betriebstechnik wechselte er 2014 zu Beckhoff Automation nach Verl. In Kooperation mit Beckhoff studiert Goldberg am Fachhochschulstandort Gütersloh Wirtschaftsingenieurwesen.

Einen Wahlkampf hat Jan Michael Goldberg schon als Kandidat bestritten. 2014 kandidierte der damalige Kreisschülersprecher in Rheda-Wiedenbrück für den Stadtrat und Kreistag. In den Kreistag zog er ein. In seinem Stadtratswahlkreis erreichte Goldberg eine Steigerung von 10%. „Wir sind guter Dinge, dass Jan auch als Landtagskandidat ein gutes Ergebnis einfahren wird. Dafür wird die SPD Rheda-Wiedenbrück im Wahlkampf geschlossen kämpfen“, so Brigitte Frisch-Linnhoff, Vorsitzende der SPD Rheda-Wiedenbrück.

Ob er nicht zu jung für eine solche Kandidatur sei, verneint Goldberg: „Ich finde, ein Parlament sollte seine Bevölkerung abbilden. Momentan sehen wir folgendes: Kaum junge Leute, kaum Ingenieure oder Menschen ohne Hochschulabschluss. Dafür viele Juristen und Personen aus dem öffentlichen Dienst, oft im gesetzteren Alter.“ Bereits 2013 sprach er sich bei einer Rede im Landtagssaal für eine stärkere Beteiligung junger Menschen in der Politik aus. „Alle sagen immer, dass sie junge Leute brauchen. Aber wenn es dann um die strukturelle Einbindung geht, da hakt es dann oft.“ Jugend allein sei zwar keine Leistung, man müsse jungen Leuten aber auch mal die Möglichkeit geben Leistung zu zeigen. Schließlich würde seine Generation die Auswirkung heutiger Entscheidungen in 50 Jahren selbst noch miterleben. „Da entwickelt man ein ganz besonderes Interesse daran, dass Politik nicht nur bis zur nächsten Wahl gemacht wird, sondern langfristig.“, erklärt er weiter.

Jan Michael Goldberg ist bisher der einzige SPD-Bewerber für den Wahlkreis, welcher die Städte Rheda-Wiedenbrück, Langenberg, Rietberg, Verl und Schloß Holte-Stukenbrock umfasst. Falls es bei einem Kandidaten bleibt, geschieht die offizielle Nominierung im Spätsommer/Herbst durch einen Parteitag.

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