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Pressespiegel:

Rheda-Wiedenbrück, 17. März 2011

Elterninitiative für neue Gesamtschule

Ansprechpartnerinnen in Sachen Gesamtschule: Michaela Koroch (l.) und Brigitte Frisch-Linnhoff.
Dass Rheda-Wiedenbrück noch ein weißer Gesamtschulfleck auf der Kreiskarte ist, war am Mittwochabend beim Stammtisch der SPD und der Arbeiterwohlfahrt in Rheda allen 15 Anwesenden ein Dorn im Auge. Dabei sprächen die alljährlichen Anmeldezahlen an den beiden Gütersloher Gesamtschulen doch für sich, wurde berichtet: Allein die Janusz-Korczak-Schule hätten zuletzt mehr als 120 Kinder aus Rheda-Wiedenbrück besuchen wollen, aber nur 60 wurden angenommen. Absagen für Emsstädter Nachwuchs habe es auch an der Anne-Frank-Schule gegeben.

Das „Schulmodell der Zukunft“ ist für Olaf Grumbach die Gesamtschule. Der in der Schulpflegschaft der Anne-Frank-Schule engagierte Vater ist froh darüber, dass eine Kinder „trotz Gymnasial-Empfehlung“ die Gesamtschule besuchen. „Bei uns sind die Wege offen“, lobte er das Lernen an der Schule, bei dem in vielfältiger Weise auf die Leistungen und Fähigkeiten der Schüler eingegangen werde.

„Förderndes System“

Silke Feldmann ist seit vier Jahren „aus Überzeugung“ Gesamtschullehrerin in Bielefeld. Die Gesamtschule sein ein „förderndes System“, mit dem „Aufstieg durch Leistung“ ermöglicht, aber kein Schüler zurückgelassen werde, sagte sie in Rheda.

112 Unterschriften, um die Vierzügigkeit einer neuen Rheda-Wiedenbrücker Gesamtschule zu sichern, sind nach Auskunft von Brigitte Frisch-Linnhoff und Michaela Koroch, beide auch im SPD-Ortsverein aktiv, erforderlich. „Das muss doch möglich sein“, sagen sie und wissen beide: „Mit den Grundschuleltern steht und fällt das Ganze.“ Für unmaßgeblich wird das Ergebnis eines Ende des Monats erwarteten Gutachtens über die Schullandschaft in Rheda-Wiedenbrück gehalten. Es zähle letztlich allein der Elternwille – so wie das bei der Gesamtschule Lippstadt der Fall gewesen sei.

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